Psychischer Missbrauch: Meine toxische Beziehung zu einem Narzissten

Triggerwarnung: In diesem Artikel geht es um psychischen Missbrauch und Narzissmus. Sollte dich das emotional zu sehr aufwühlen, empfehle ich dir, den Artikel nicht zu lesen.


Es gibt Beziehungen, da versteht man erst, was einem angetan wurde, wenn sie schon lange vorbei sind.

Ich hatte einige von ihnen.

Doch die schlimmste war die zu einem Narzissten.

Er hatte sogar die offizielle Diagnose.

Ich hab’s gewusst.

Und bin dennoch mit offenen Armen dem Trauma entgegengerannt. Mit Anlauf.


Doch von vorne.


Bevor ich mich in meine wunderbare Frau verliebt habe, habe ich überwiegend Männer gedatet. Warum das so war, das könnte nochmal ein eigener Blogbeitrag werden ;-)


Ich habe Michael (Name geändert) im Internet kennengelernt. Gutaussehend, sehr groß, strahlend blaue Augen, Glatze, charmantes Lächeln, eloquenter Schreibstil. Wir verabredeten uns und einen Tag vorher sagte er ab. Komisch.

Ein paar Monate später ein erneuter Versuch und wir trafen uns. Kann ja mal passieren, dachte ich. Neue Chance, neues Glück.

Und es begann alles, was man aus Beziehungen mit Narzissten kennt.

Eine grandiose Love-Bombing Phase, in der er mich verwöhnte, mir viele Komplimente machte, sich viel mehr Mühe machte als ich das kannte. Ich dachte wirklich, diesmal habe ich Glück gehabt. Ein gutaussehender Mann, ganz in der Nähe meiner Heimat aufgewachsen und meinen Zungenschlag sprechend, in der IT Branche tätig, eloquent und er interessiert sich auch noch für die gleichen Sachen wie ich. Aufmerksam, mir zugewandt, bereit für eine Beziehung. In einer Stadt wie Berlin fast ein 6er im Lotto.


Ich fühlte mich geschmeichelt und setzte schnell die rosarote Brille auf.

Die ersten Tage und Wochen waren wunderbar.

Narzissten schaffen es, dich durch ihr Lovebombing in einen Zustand zu bringen, der süchtig machen kann. Der alles andere vergessen lässt. Du fühlst dich gesehen, geliebt, verehrt.

Sie können dir durch Future-Faking das Leben versprechen, dass du immer leben wolltest. Sie lesen dich ganz aufmerksam und studieren dich. Deine Leidenschaften, deine Interessen, vor allem aber auch deine Fehler, deine Abgründe und Unsicherheiten. Und nutzen das alles für die perfekte Illusion am Anfang, um dich zu binden. Später nutzen sie diese Informationen, um dich abzuwerten, psychisch zu missbrauchen und dich zu vernebeln. Daher ist es für Betroffene sehr schwer, das, was ihnen passiert ist, zu schildern.



Die ersten Lügen fliegen auf


Kurz darauf flog ich für mehrere Wochen nach Nepal, um für meine Hilfsorganisation zu arbeiten. Da sind die ersten Lügengebilde geplatzt. Am Telefon, viele tausend Kilometer entfernt fühlte er sich mutig genug, mir ein paar Dinge zu erzählen.


Er war gar kein IT-Manager in einer Agentur, sondern ein Praktikant in der Umschulung. Davor war er lange arbeitslos und sei jetzt in einer Maßnahme von der Arbeitsagentur. Ich verstand die Welt nicht mehr. Warum macht er mir was vor und sagt nicht gleich die Wahrheit? Er meinte, er habe aus Scham gelogen.

Wochenlang hatte ich ihn bei der Arbeit abgeholt und ging von anderen Tatsachen aus.


Dicke fette red Flag!

Red flags, das sind Warnhinweise in toxischen Beziehungen, die wir gerne übersehen oder unserer Intuition nicht folgen. Rückblickend findet man duzende, machmal hunderte davon, wenn man sich auf eine narzisstische Person einlässt. Währenddessen ignoriert man sie oft, weil man schon tief in der Manipulation steckt.

Die Lügen ging weiter, ab und an deckte ich eine auf.

Was sich als Saubermann präsentierte, der seinen „shit zusammen“ hat, so seine Aussage, entpuppte sich nach kurzer Zeit als etwas ganz anderes.

Michael hatte schwere psychische Probleme und eine lange Historie damit. Wusste ich natürlich auch nicht von Anfang an, wer erzählt schon beim ersten Date seine Diagnosen? Aber nach ein paar Dates sollte man schon den Mut finden, die eigene Mental Health ins Gespräch zu bringen, wenn einem was an dem Menschen liegt und meine eine Beziehung eingehen möchte.


Er kämpfte mit starken Zwangshandlungen im Haushalt, die ihn für 3-4 Stunden am Tag beschäftigt hielten. Jedes Stück das er trug, von der Unterhose bis zur Mütze musste mit einem Fusselroller nach einem bestimmten Muster abgerollt werden. Und das Bett auch.

Aber erst nach drei Minuten, wenn der Staub sich gesenkt hatte. Alle Dinge aus dem Geschirrspüler wurden extra abgetrocknet, die Schubladen und Schränke mussten immer neu ausgewaschen werden, bevor frisches Geschirr dort rein kam. Jedes Mal.

Und das waren nur ein paar seiner Ticks, die er auch in meiner Wohnung ausleben musste, weil man Zwangshandlungen nicht immer bei anderen abstellen kann. Er konnte das zumindest nicht.

Und weil ich keine Zwänge hatte, war ich natürlich vor allem eines: Eine Schlampe im Haushalt. Er beschimpfte mich als unhygienisch, schlampig, nachlässig, eine Versagerin in der Haushaltsfürung. Zu Recht? Nope, ich hab sicher Schwachstellen, aber das ging eindeutig zu weit. Viel zu weit. Er war bei mir zuhause wie ein Detektiv hinter jedem Staubkorn her.

Später musste spezielle Schwämme und Reinigungsutensilien kaufen und bei Ikea waren so viel Fusselroller-Nachfüllpackungen im Einkaufswagen (im Monat verbrauchte er so schätzungsweise 40 Rollen), dass es mir an der Kasse peinlich war.

Klar, das war belastend, aber ich dachte wir kriegen das schon hin. Liebe heilt vieles.

Und er war ja auch schon in Therapie.

Und in der Klinik für mehrere Wochen.

Bevor wir uns kennenlernten.


Dort hatte man ihm Zwänge, Depressionen und Narzissmuss diagnostiziert, meinte er eines Tages.

Ehrlich gesagt war ich schon erstmal ziemlich platt davon.

Aber eben auch verliebt in ihn und ohne es zu wissen schon längst Opfer seiner Manipulationen. Ich dachte, wenn er sich so bewusst über alles ist, dann wird's nicht so schlimm. Er ging aber auch nicht in Therapie während unserer Beziehung und ich war noch nicht

im Coaching tätig und daher etwas naiv. Es dauerte nicht lange, bis er begann mich abzuwerten. An einen Dialog erinnere ich mich noch ganz genau. Wir lagen kuschelnd auf dem Bett und er meinte ganz nebenbei zu mir:

„Es ist ja offensichtlich, dass ich besser aussehe als du. Was bringst du denn als Ausgleich in die Beziehung?“

(WHAAAAAT? Denkste jetzt bestimmt. Wie kann der das sagen? Biste wenigst ausgerastet?)


Nope. Ich war schon so manipuliert und in seinen Fängen (wer mit Narzissten verkehrt, weiß was ich meine), dass ich nicht mal eine Empörung aussprechen konnte, sondern ihm ernsthaft begann aufzuzählen, was ich in die Beziehung einbringe. Ich hatte keinerlei gesunde Grenzsetzung mehr. Das fällt mir generell schwer, diese Grenzsetzung. Und er hat das systematisch ausgenutzt, um seine narzisstische Zufuhr zu bekommen. Mein Leid war sein Genuss. Meine Tränen waren sein Triumph.

Im Nachhinein tut mir diese alte Version von mir sehr leid. Mein Selbstwert war zu dieser Zeit schon so durch seine Manipulationen sabotiert, dass ich den Schmerz nicht mal merkte. Etwas in mir dachte, dass Beziehung eben so sein muss. Klar, ich hatte vorher auch liebevolle Beziehungen. Aber das war lange her. In Berlin hatte ich meine Arbeit und das, was man ein

casual Dating Verhalten nennt. Ich wollte so sehr eine Beziehung, Stabilität, Sicherheit, Nähe, Zuwendung - ich war

damals bereit, mich dafür aufzugeben.

Und es ging weiter. Er beleidigte mich aufs Übelste, kannte alle meine wunden Punkte und setze das verbale Messer geschickt dort an, wo es am meisten weh tut. Ich war verzweifelt, aber nicht fähig, mich zu trennen. „Du weißt schon, dass mein Sohn ein Narzisst ist“, sagte mir die Mutter wenige Stunden nach dem Kennenlernen, als wolle sie mich warnen. Ich kannte den Begriff nur als selbstverliebter Charakter.

Was Gaslighting, toxische Beziehungen, Love Bombing, Future Faking usw sind, ich hatte keine Ahnung. (Super Aufklärungsartikel und Glossar zu den o.g. Begriffen findest du hier)

Die Bombe platze an Weihnachten

Er stand mitten in der Nacht vor der Haustür meiner Eltern, viele Stunden später als ausgemacht und entschuldigte sich, dass er so spät ist, ihm sei etwas dazwischengekommen.

Ich war schon sauer, wollte aber keine große Szene machen, weil bereits alle schliefen und bat ihn hoch.

Dort erzählte er mir dann, dass er mit seinem besten Freund nach dem Konzert in Frankfurt noch ein wenig „um die Häuser gezogen“ sei und dabei in einem Saunaclub gelandet ist.

Da lag ich nun, am 24.12., nachts um halb drei und hörte mir von meinem Freund an, dass er gerade mit einer Prostituierten auf dem Zimmer war. In mir machte sich Fassungslosigkeit breit. Hilflosigkeit. Ohnmacht.

Ich war wie gelähmt, da er es kalt und gefühllos erzählte. So selbstgerecht und ohne Schuldgefühle.

Er meinte, er wolle es mir lieber gleich erzählen, weil ich ihn ja schon beim Lügen erwischt habe. Und schließlich hatten sie keinen Sex. Er habe nur ihre Brüste berührt und dann haben sie geredet. Und er macht alles, alles dafür, dass ich ihm verzeihe.


Und ich gebe ihm diese weitere Chance. Fahre ohnmächtig mit 180 Sachen weiter durch eine traumatische Beziehung.

Natürlich hat er nichts davon umgesetzt. Leere Versprechungen sind der zweite Vorname von Narzissten. Sie sind sich selbst so wichtig, dass sie das gar nicht einhalten können.

Zu viel Energie geht dafür drauf, ihren verletzlichen und winzigen Selbstwert zu schützen, in dem sie andere Menschen manipulieren, aussaugen und psychisch zerstören.

Weihnachten überstrahlte sein Drama meine ganze Familie, es kam zu großen Streitigkeiten.

Wo er war, war auch Konflikt.


Und ich?

Warum ich das alles mit mir machen ließ? Warum ich nicht stark meine Grenzen setze?


Ein Teil von mir war so sehnsüchtig nach einer Beziehung, nach Ankommen, nach Halt und nach Geborgenheit.

Und mein Selbstwert war durch die Art, wie Männer mich in der Vergangenheit oft behandelt haben, nicht stabil. Ich war sehr anfällig für Manipulation. Ich erkannte sie zwar, aber ich lies es geschehen, weil ich dachte, dass das der Preis ist, den ich zahlen muss.

Schließlich redete er mir ja andauernd ein, dass ich nicht wertvoll bin. Alles, was er anfangs an mir toll fand, wurde später abgewertet und ich war nur noch auf Eierschalen laufend ein Schatten der Frau, die ich vor ihm war. Das alles traf mich in einer Zeit, in der viel Trauma in meinem Leben passierte. Es war kein Jahr her, dass ich traumatisch aus meinem alten Job geschmissen wurde und danach

ein Erdbeben in Nepal erlebte. Ich hatte mit posttraumatischen Belastungsstörungen,

depressiven Episoden und Anpassungsstörungen an ein geregeltes Leben in Deutschland zu kämpfen.



Es interessierte ihn nicht.

Er legte Schippe für Schippe drauf. Ich schwieg.

Auch zu Freunden und Freundinnen kein Wort. Ich schämte mich irgendwie. Schämte mich dafür, dass ich psychisch missbraucht wurde und es nicht beenden konnte. Es dauerte noch ein paar Wochen und der psychische Missbrauch hörte nicht auf. Ich vertraute mich endlich meiner Freundin an, die Psychologin ist. Meine Rettung, denn sie wusste nicht nur, wie Narzissten ihre Opfer emotional missbrauchen und aussaugen, sondern auch, wie man sich dem entgegenstellt. Sie stärkte mich und blieb an meiner Seite. Die Trennung einzuleiten war mit großer Angst verbunden, aber ich wusste, dass es nur eine Maßnahme gibt, die wirklich hilft: No Contact!

Nachdem ich also die Beziehung beendete, auf gar keinen Fall auf irgendeine Sache einzugehen, keine Tricks, keine Versprechen, keine Lügen. Einfach nur schweigen und den Gegenüber am langen Arm verhungern lassen. Denn dann geht dem Narzissten die Nahrung aus – unsere Emotionen. Doch er hatte noch meinen Wohnungsschlüssel und so hatte ich jede Nacht schreckliche Angst, dass er einbrechen würde um sich an mir zu rächen. Bis ich den Schlüssel wieder hatte, vergingen zwei Wochen und er erpresste mich ganz fies damit. Es dauerte lange, bis ich wieder fähig war, etwas anderes als Angst zu spüren. Dann trat langsam die Erleichterung in mein Leben, dass ich ihn los war.

Mein Selbstwert war aber nicht sofort wieder da. Ich machte mir viele Vorwürfe, vor allem mich nicht genauer informiert zu haben.


Schritt für Schritt kämpfte ich mich ins Leben zurück. Ich war sehr unsicher in Dingen Liebe geworden.

Auch wenn es „nur ein paar Monate“ waren, haben sie mich psychisch stark beeinträchtigt.

Beim Aufarbeiten fiel mir auf, dass ich schon viele Narzissten in meinem Leben getroffen hatte. Und auch mindestens eine weitere Beziehung mit jemandem hatte, der starke

narzisstische Tendenzen aufwies. Und dann waren da noch alte Kolleg*innen, Mitgründer und mehr. Auf einmal war es sonnenklar: Ich war wie ein Magnet für diese Menschen.

Entweder aufgrund meiner sehr hohen Empathie-Fähigkeit, die Narzissten stark anzieht, denn man kann diese Menschen hervorragend emotional ausbeuten. Oder auch, weil mir solche Muster noch früher in meinem Leben begegnet sind. Und es hat nie aufgehört.


Letztes Jahr bin ich erneut einem verdeckten Narzissten im Arbeitskontext auf den Leim gegangen. Er spannte mich vor seinen Wagen und ich lies mich instrumentalisieren, weil ich auch diesmal auf Future-Faking reingefallen bin. Doch es waren nur leere Worte und sein Charakter nur eine leere Hülle, die er wie ein Chamäleon umfärbte, je nach dem wer ihm gegenüber stand. Wieder fiel ich hin. Drei Monate kostete es mich innerlich, mich von dem emotionalen Missbrauch zu erholen, der wieder stattfand.

Warum ich das sage? Weil ich dachte, ich wäre irgendwann imun. Aufgeklärt genug. Vielleicht sogar abgeklärt.

Aber ganz gleich, wie viele Dokumentationen, Interviews, Youtube Videos und Selbsthilfegruppen in Facebook ich durchstöbere – es kann immer wieder passieren.


Meine Wunden sind verheilt. Doch der Schmerz wird durch diese Zeilen wieder lebendig. Ich merke, wie schwer es mir fällt, mich zu outen.


Ich bin eine Überlebende psychischer Gewalt.


Ich mag das Wort Überlebende (aus dem engl. Survivor) lieber als das Wort Opfer.

Und ich weiß mittlerweile, dass ich anfällig für diese Menschen bin. Dass mich ihr Charisma blendet, oder ihre Bescheidenheit (verdeckter Narzissmus). Und natürlich auch, dass ich selbst (wie jede*r) narzisstische Züge in mir trage. Es gibt allerdings einen Unterschied zwischen ein paar Zügen und einer (diagnostizierten) Persönlichkeitsstörung. Daher ist es mir so wichtig, aufzuklären. Ich weiß, es ist gefährlich, in unseren Zeiten von einer Pandemie zu sprechen. Aber es ist genau das, eine verdammte Pandemie der Narzisst*innen.

Sie sind überall, besonders dort, wo das Rampenlicht ist.

In Politik, Kultur, TV...aber auch in vielen psychosozialen Berufen wie Medizin, Therapie und und und... Es greift um sich.


Es gibt bereits Befürchtungen, dass wir ganze Generationen Narzisst*innen heranziehen. Die Grenze zur Psychopathie ist bei einigen (auch wenn’s wenige sind) sehr dünn.

Und ihre Opfer schweigen oft. Aus Scham und Schuld. Weil sie gar nicht wissen, dass sie missbraucht worden sind. Oder weil sie verstummt sind und ihre Stimme nie mehr finden.


Ich möchte meine Stimme nutzen. Laut werden gegen den Missbrauch dieser Menschen. Auch wenn sie selbst nur "verletzte Kinder" sind, ist die Zahl der Narzissten, die ernsthafte

Therapie-Bemühungen anstreben, viel zu gering. Obgleich Studien zeigen, dass dies das einzige Mittel ist, was hilft und reflektierte Narzissten durchaus auch beziehungsfähig werden können.


Doch bis dahin sind sie verletzt und bluten auf andere unschuldige Menschen.


Man sagt, dass psychischer Missbrauch mindestens genauso schlimm ist wie physischer. Er bleibt oft noch länger in den Überlebenden seelisch abgespeichert. Eine körperliche Wunde kann heilen, eine seelische auch.

Nur sieht man die Narbe nicht.


Wenn du dich weiter informieren möchtest zum Thema Narzissmus und seine verschiedenen Untertypen, empfehle ich dir den Kanal von Herzbooster. Jessica hat bereits bei TATSINN ein ausführliches Interview gegeben, das ich ebenfalls verlinke.

Sie ist als Coach und Psychologin spezialisiert auf dieses Thema und kann euch bei Bedarf helfen aus einer toxischen Beziehung zu gehen oder eine vergangene Beziehung zu verarbeiten. Auch ich biete mit TATSINN dafür Begleitung an, buche dir gerne ein kostenloses Kennenlerngespräch

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